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 Schnarchen ist ein Teil des Schlafapnoe-Syndroms.Es belästigt die Umwelt bis zu einer Lautstärke von 90 Dezibel (gemessen im Abstand von 25 cm) - mehr als ein Rasenmäher oder ein Presslufthammer, deren Arbeitsgeräusche aber nachts gesetzlich verboten sind.Die Einengung der Atemwege oder deren totaler Verschluss erstreckt sich vom Weichgaumen bis zum Kehlkopf - meist im Bereich des Gaumensegels und des Zungengrundes.24 Muskeln beeinflussen den Lumendurchmesser dieser Region und halten ihn normalerweise auch während des Schlafes offen.Kommt es aber zu einer Verengung in diesem Segment, fließt der Luftstrom schneller und verstärkte Vibrationen der Weichteile der Luftröhre sowie des Gaumensegels treten auf.Jede Verengung der oberen Luftwege erhöht den Widerstand beim Atmen und der Unterdruck im Brustraum wird drastisch erhöht. Gleichzeitig wird der Kehlkopf nach unten gezogen, was eine weitere Lumenverengung des weichen Atemschlauches zur Folge hat.In diesem noch mehr verengtem Segment fließt der Luftstrom noch schneller, was zur verstärkten Vibration und zu lauteren Schnarchgeräuschen führt, bis es letztlich zum Kollaps kommt, d. h. zum völligen Verschluss des Atemweges.Die weiter aktive Atmungsmuskulatur erzeugt Unterdruck, übt auf den weichen Gaumen und die Zunge einen Sog aus und begünstigt so die Kollabierung in diesem Bereich.LAUTES SCHNARCHEN - HARMLOS?Primäres Schnarchen - unter den Parasomnien eingeordnet - ist definiert als einfaches Schnarchen ohne Schlafapnoe und Folgeerscheinungen, ohne Schädigung von Atmung und Herz-Kreislauf-System und ohne Beeinträchtigung der eigenen Schlafqualität.Aber: Das habituelle - harmlose - Schnarchen ist häufig eine Geräusch-Belästigung für die Umwelt, die sogar zu Ehe- oder Partnerschaftsproblemen führen kann: Der Schlafpartner wird gestört und ist der Leidtragende.Vorsicht: Ganz so harmlos ist das einfache Schnarchen doch nicht. Denn mit zunehmendem Alter oder bei Gewichtszunahme können sich die Luftwege durch Fetteinlagerungen oder durch eine Muskelerschlaffung des weichen Gaumens und der Zunge verengen. Die Voraussetzungen für einen zeitweiligen Verschluss der Atemwege - eine Schlafapnoe - sind geschaffen.Ein 'Intraorales Schnarch-Therapie-Gerät' vom Zahnarzt verhindert nicht nur harmloses Schnarchen, es kann auch bei einer leichten bis mittelschweren Schlafapnoe indiziert sein. In jedem Fall ist eine schlafmedizinische Untersuchung und sind entsprechende Kontrollen notwendig, da sich hinter dem Schnarchen eine Schlafapnoe mit und ohne Obstruktion verbergen kann.

 

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